Camping-Grills - Gas, Kohle oder Feuerholz

An lauen Sommerabenden gibt es für viele Camper nur eins: Grillen! Wir bei Outwell sind große Fans von Mahlzeiten unter freiem Himmel. Und wir arbeiten hart daran, dass jede Mahlzeit zu einem echten Genuss wird. Wir unterstützen alle Outdoor-Köche wie den Guyrope Gourmet und Ali Ray, Botschafter der Initiative Eat Local des Camping and Caravanning Clubs. Denn sie alle verbreiten die Vorzüge regional erzeugter Lebensmittel und Getränke. Mit diesen Tipps holen Sie das Beste aus Ihrem Grill heraus.

Grills

Holzkohlegrills befinden sich normalerweise am unteren Ende des Preisspektrums. Nichtsdestotrotz sorgen sie für das authentische Grillaroma. Holzkohle ist ein großartiger Brennstoff – insbesondere dann, wenn man sie von einer nachhaltigen Quelle vor Ort bezieht. Verteilen Sie die Holzkohle so auf dem Grill, dass Sie verschiedene Hitzebereiche für das Garen und Warmhalten von Grillgut erhalten. Denken Sie daran, dass Holzkohle Funken erzeugen kann. Achten Sie also auf die umliegenden Zelte. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, einen handelsüblichen Grill als Feuerstelle zu verwenden oder die Holzkohle zu hoch zu stapeln – Grills wurden für das Grillen konzipiert, nicht für das Heizen. Unser faltbarer Grill Cazal eignet sich hingegen für Lagerfeuer.

Gas ist eine bequemere Alternative, denn damit sparen Sie sich das zeitintensive Anfeuern des Grills. Zudem müssen Sie nach dem Grillen keine Asche entsorgen. Mit Lavasteinen und Kochplatten können Sie im Gasgrill das Verdampfen der Bratensäfte unterstützen, damit Ihr Grillgut ein köstliches Raucharoma erhält. Denken Sie wie bei der Verwendung eines Gaskochers daran, alle Sicherheitschecks durchzuführen, bevor Sie anfangen, zu kochen – überprüfen Sie auch den Zustand des Gasschlauchs und der Anschlüsse. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel Kochen mit Campinggas. Für welche Grillart Sie sich auch entscheiden: Grillen Sie stets im Freien und stellen Sie sicher, dass Ihr Grill an einem sicheren, stabilen Ort steht – abseits von Menschenmengen, Haustieren oder spielenden Kindern.

TIPS

  • Lavasteine absorbieren im Laufe der Zeit Fett und werden dadurch unbrauchbar. Ersetzen Sie sie etwa nach dem zehnten Grillen.
  • Für besonders zartes Fleisch stapeln Sie die Holzkohle um eine Einweg-Grillschale aus Aluminium, die mit etwas Wasser gefüllt ist, und platzieren den Braten direkt darüber. Schließen Sie den Deckel. Über der feuchten, indirekten Hitze wird der Braten dann gegart.

Grillwerkzeug

Für ein tolles Grillerlebnis sollten Sie sich folgendes Grillwerkzeug zulegen:

  • Verwenden Sie eine Grillzange oder einen Wender, um das Fleisch zu wenden. Stechen Sie niemals mit einem Messer oder einer Gabel in das Fleisch. Dadurch treten all die köstlichen Bratensäfte aus dem Fleisch aus, die für ein saftiges und aromatisches Ergebnis sorgen.
  • Eine Sprühflasche (wie Sie sie auch zum Wässern von Zimmerpflanzen verwenden können) eignet sich gut, um die Hitze zu regeln und Stichflammen zu verhindern, die bei der Verwendung von Holzkohle auftreten können.
  • Eine Bürste erleichtert das Auftragen von Marinaden und Öl.
  • Eine Schürze und hitzebeständige Handschuhe schützen Haut und Kleidung vor der Hitze.
  • Die größere Reichweite eines Stabfeuerzeugs ermöglicht ein sicheres Entzünden.
  • Mit einem Anzündkamin können Sie das Entzünden der Holzkohle beschleunigen.
  • Mit einer Metallbürste oder zusammengeknüllter Alufolie halten Sie den Grill sauber.
  • Sie sollten stets einen Eimer Wasser, einen Feuerlöscher, eine Löschdecke und ein Erste-Hilfe-Set für Verbrennungen zur Hand haben.

Grillgut

An billigen Würstchen und Burgern ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Aber wenn Sie in eins der großartigen Kochbücher von Guyrope Gourmet oder Ali Ray investiert haben, dann sollten Sie sich auch hochwertiges Grillgut aus der Region gönnen. Es überzeugt nicht nur mit ausgeprägteren Aromen, Sie werden zudem das gute Gefühl haben, der Wirtschaft in der Nähe des Campingplatzes geholfen zu haben. Sie sind im Urlaub – da dürfen Sie sich ruhig etwas gönnen. Zudem finden Sie hier zahlreiche Rezepte dieser beiden tollen Outdoor-Köche.

Ali Ray Pitch Up Eat Local Cookbook - sponsored by Outwell

Tipps

  • Nehmen Sie mehrere Kühlboxen und -taschen mit. So können Sie Ihr Fleisch getrennt von anderen frischen Lebensmitteln wie Salat aufbewahren. Getränke sollten Sie ebenfalls getrennt lagern. Jedes Mal, wenn jemand die Kühlbox öffnet, um sich ein Getränk zu nehmen, tritt Kälte aus. Dadurch besteht das Risiko, dass Ihr Grillgut verdirbt.
  • Nehmen Sie das Grillgut nur dann aus der Kühlbox, wenn Sie es wirklich brauchen.
  • Achten Sie darauf, dass rohes Fleisch nicht mit gekochten Lebensmitteln in Kontakt kommt.
  • Achten Sie darauf, dass das Grillgut vor dem Verzehr gut durchgegart ist.
  • Halten Sie eine Schüssel mit Wasser griffbereit, damit Sie sich zwischen den einzelnen Arbeitsschritten die Hände waschen können. Trocknen Sie sich die Hände mit Küchenpapier ab, das Sie nach dem Gebrauch entsorgen können.
  • Mit hilfe von Handdesinfektionsmitteln können Sie schnell und einfach Bakterien bekämpfen.
  • Alufolie und Küchenpapier sind von unschätzbarem Wert.
  • Verwenden Sie verschiedene Schneidbretter und Messer, um Fleisch und Gemüse zuzubereiten. So vermeiden Sie eine Kreuzkontamination.
  • Waschen Sie Oberflächen und Küchenutensilien gleich nach dem Gebrauch ab. So müssen Sie nach dem Grillen nicht mehr so viel saubermachen.
  • Trennen Sie Restmüll von wiederverwertbaren Materialien in unterschiedlichen Behältern. Eine Tüte kann einfach zugeknotet und entsorgt werden, bevor Fliegen auf den Inhalt aufmerksam werden.

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